Leitbild / Unterrichtsphilosophie

Uns ist es ein grosses Anliegen, dass die Schüler Freude an der Musik und dem Geigen spielen haben. Sie sollen einen natürlichen und persönlichen Umgang zur Musik und der Geige entwickeln können.

 

Gerne gehen wir auf individuelle Wünsche des Schülers ein. Jeder, der will, soll die Gelegenheit bekommen, Geige zu spielen. Auch Schüler, die etwas länger Zeit brauchen, sollen ihren Weg machen können. Wir wehren uns gegen eine Gleichschaltung und einseitige Förderung von nur hoch talentierten Schülern.

 

Die Geige ist ein sehr altes Instrument und es existiert ein breiter Kulturschatz bezüglich des Erlernen dieses Instrumentes. Es ist uns wichtig, den Schülern solide, technische Grundlagen zu vermitteln. 

Im Unterricht mit Einsteiger verwenden wir als "roten Faden" in der Regel die Violinschule „Schritt für Schritt“ von Kerstin Wartberg und/oder wir stellen das Unterrichtsmaterial individuell aus diversen Lehrmittel und eigenen Arbeitsblättern zusammen. Kinder lernen bei uns auch viele Lieder, die sie bereits von zu Hause, dem Kindergarten und Schule kennen. Dabei gehen wir auch auf Wünsche ein und notiere die Lieder so, dass sie auf der Geige, dem Niveau des Kindes entsprechend, spielbar sind. 

 

Wir gehen davon aus, dass ein Mensch diese Musik am schnellsten auf der Geige lernt, die er bereits in sich trägt.

Folgendes bieten wir im Musikunterricht an / ist uns wichtig:

  • Musizieren auf jeder Stufe ist uns von Anfang an auch im Unterricht ein grosses Anliegen
  • Wenn möglich gehe wir auf Wünsche des Schülers ein und erarbeite mit ihm gerne seine „Wunschmusik“
  • Frühes „Erfinden“ mit der Stimme und dem Instrument, der Beginn jeder Improvisation
  • Eingehen auf das Alter und die Entwicklungsstufe des Schülers
  • Einfach bis fortgeschrittene Übungen zur Improvisation
  • Pflegen von diversen Stilrichtungen von Klassik bis Blues, Schweizer Volksmusik, Irish Folk, Jazz,…
  • Lernen „nach Gehör“ und Noten, beide Arbeitsweisen sind wichtig
  • Erarbeiten und pflegen solider technischer Grundlagen wie Geigen- und Bogenhaltung
  • Musik ist eine Karftquelle und Ruhepool; für Körper und Seele
  • Der Körper der Geigenspielerin ist auch zu beachten. Atemübungen bis Dehnungs- und Gleichgewichtsübungen gehören zu meinem Musikunterricht
  • Fokus auf Groove
  • Wie trete ich auf, was ist dabei wichtig, was tue ich, um mit Lampenfieber umzugehen
  • Optimieren von Lern- und Arbeitstechniken. Wie übe ich richtig? Welche Übungsmethoden wende ich wann an
  • Theoretische Basics und fortgeschrittene Theorie wie Erlernen der rhythmischen Notenwerte, Harmonielehre,  Noten lesen/schreiben, Gehörbildung…

Unser Unterricht könnte Sie ansprechen, wenn Sie z.B….

 

  • das Musizieren auf der Geige von Grund auf lernen möchten
  • eine klassische Grundausbildung haben und weitere Stile kennen lernen möchten
  • eine klassische Grundausbildung haben, in der Jugend aufgehörten zu spielen, nun im Ruhestand wieder mehr Zeit haben und gerne wieder Geigen spielen möchten
  • als Kind keine Geige spielen durften, nun wollen Sie sich diesen Lebenstraum erfüllen
  • mit jemandem gemeinsam Musik machen, aber noch Hilfe brauchen im Zusammenspiel
  • an einer Jam-Session mitwirken möchten, können aber noch nicht ohne Noten spielen; wir helfe Ihnen, ein Repertoire zu erarbeiten
  • gerne Musik machen, haben aber noch nicht den richtigen Stil für sich gefunden, wir unterstützen bei der Suche
  • in Ihrem momentanes Leben fast keine Zeit finden, regelmässig zu üben. Das kann’s geben! Kein Problem, wir machen gemeinsam Musik während der Lektion und überbrücken so diese Zeit, ohne die Geige an den Nagel zu hängen!

Rhythmus im Geigenunterricht:

Geigenspielen ist der wesentliche Teil von meinem Unterricht. Im Unterricht mit der Geige als „Melodie-Instrument“ kommen gerne die Aspekte „Rhythmus“ und „Harmonie“ zu kurz. Um dem „Rhythmus“ einen wesentlichen Platz zu geben, arbeiten wir gerne mit dem „Groove Pack“. 2009/2010 absolvierte Eva Wey einen Zertifikatslehrgang CAS an der Zhdk, der Kurse in Bewegungsgestaltung bei Ruth Girod und Rhythmus und Bewegung bei Claudia Pachtatko-Barth beinhaltete sowie ein Praktikum bei einer Lehrerin für Musikgrundschule. Dabei lernte ich das „Groove Pack“ kennen.